
Ukrainische Panzerfahrzeuge werden nach Vergeltungsangriffen zwischen Thailand und Kambodscha in umstrittenem Gebiet eingesetzt
Die Königlich Thailändische Armee hat mit der Verlegung von BTR-3E1-Schützenpanzern in das Gebiet rund um den Grenzübergang Poipet-Klong Lek begonnen, als Reaktion auf die eskalierenden Spannungen mit Kambodscha.
Ein vom Nutzer @war_noir auf der Plattform X veröffentlichtes Video zeigt thailändische BTR-3E1-Fahrzeuge an der Grenze in Bewegung. In den Aufnahmen ist die Version mit dem BM-3 Shturm-Geschützturm zu sehen, ausgestattet mit einer 30-mm-ZTM-1-Autokanone und Barrier-V-Panzerabwehrraketen.
Ukrainische Technologie stärkt Thailands Verteidigungsposition
Thailand besitzt derzeit rund 230 Einheiten des BTR-3E1 in verschiedenen Varianten. Die erste Lieferung wurde 2006 aus der Ukraine gekauft und umfasste 96 Fahrzeuge, darunter Mannschaftstransporter, Krankenwagen, Mörserfahrzeuge (81 mm und 120 mm), Panzerabwehrplattformen sowie Kommandofahrzeuge und technische Fahrzeuge.
Ein zweiter Auftrag über 121 Fahrzeuge folgte später zu einem Gesamtwert von etwa 5 Milliarden Baht. Im Jahr 2010 bestellte die Königlich Thailändische Marine weitere 14 Einheiten für das Marinekorps, ausgestattet mit MTU-Motoren und Edison-Getrieben. Im Jahr 2013 wurde ein weiterer Vertrag über 21 Fahrzeuge unterzeichnet, von denen ein Teil lokal in Thailand produziert wurde.
Konflikt entfacht historische Spannungen an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha
Der Einsatz der BTR-3E1 begann offiziell am 24. Juli 2025, als erste Kampfhandlungen zwischen Thailand und Kambodscha in einem umstrittenen Grenzgebiet ausbrachen.
An diesem Tag wurden Luftangriffe und Artilleriebeschuss gemeldet. Laut thailändischen Behörden griffen kambodschanische Streitkräfte eine Militärbasis in der Nähe des antiken Tempels Ta Muen Thom an, der sich im umstrittenen Gebiet zwischen der südlichen thailändischen Provinz Surin und dem nordwestlichen Kambodscha befindet.
Die thailändische Armee behauptet außerdem, dass Kambodscha bewaffnete Drohnen eingesetzt habe, bevor ein Bodenangriff versucht wurde. Die kambodschanische Regierung weist die Vorwürfe zurück und erklärt, dass Thailand zuerst das Feuer eröffnet habe.
Die Lage bleibt angespannt, und internationale Beobachter befürchten eine mögliche Eskalation des Konflikts zwischen den beiden südostasiatischen Ländern.
Quelle: Militarnyi | Bild: X @war_noir. Der Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft.
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